Selbstmelder*innen in der Inobhutnahme
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Was heißt es für junge Menschen, sich als sog. „Selbstmelder*innen“ auf eigenen Wunsch in eine Schutzeinrichtung (Inobhutnahme nach § 42 SGB VIII) zu begeben? Dieser Frage sind wir in einem aktuellen Forschungsprojekt in Kooperation mit Schutzeinrichtungen bundesweit nachgegangen. Einen besonderen Fokus setzte das Projekt dabei auf die biografische Bedeutung dieser Entscheidung im Leben junger Menschen.
Das Praxisforum verstehen wir als ein Format für den Austausch zwischen Forschenden und Fachkräften. Neben wissenschaftlichen Impulsen, die sich v.a. aus Ergebnissen unseres Projektes herleiten, gibt eine Einrichtung bzw. eine Leitungskraft Einblicke in die Arbeit mit Selbstmelder*innen. Im Fokus der Veranstaltung steht der gemeinsame Erfahrungsaustausch, der mögliche Herausforderungen und Potenziale in der Arbeit mit Selbstmelder*innen reflektiert. Gestützt wird diese fachliche Perspektive durch die Vorstellung konkreter Fälle und Fallverläufe aus dem Projekt.
Mit folgenden Fragen wollen wir uns auseinandersetzen:
- Welche „Besonderheiten“ bringt die Arbeit mit Selbstmelder*innen mit sich?
- Wie begründen Jugendliche ihre Entscheidung und was heißt das für die Fallarbeit?
- Mit welchen familialen Strukturen haben wir es bei dieser Gruppe zu tun?
Kosten
09:00 - 12:30