Forschungskolloquium Erziehungshilfen 2026

In Kooperation mit dem Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik (ISS)
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Menschen, die sich unterhalten und arbeiten

Vom 06.–07.03.2026 stellten Wissenschaftler*innen und Fachvertreter*innen aus dem Handlungsfeld der Hilfen zur Erziehung ihre aktuellen Forschungsarbeiten und Ergebnisse vor und suchten Anschlüsse an gegenwärtige fachliche Herausforderungen sowie an Diskurse der Praxis.

Seit 1990 veranstaltet die IGfH  in Kooperation mit dem ISS  jährlich ein Forschungskolloquium, um den fachlichen Austausch zwischen Wissenschaftler*innen zu fördern und den Theorie-Praxis-Transfer im Feld der Kinder- und Jugendhilfe zu stärken.

Auch im Jahr 2026 bot das Kolloquium ein vielfältiges Programm mit empirischen Studien, Praxisprojekten und konzeptionellen Beiträgen. Im Mittelpunkt standen unter anderem aktuelle Entwicklungen in der Kinder- und Jugendhilfestatistik, Kinderschutzverfahren im Kontext von Behinderung, sowie Veränderungen in der Lebensführung von Adressat*innen ambulanter Erziehungshilfen. Weitere Beiträge beleuchteten beispielsweise den Care-Crime-Komplex im Kontext stationärer Hilfen und deren Zusammenarbeit mit der Polizei, den Einsatz spezialisierter Sicherheitsdienstleister*innen in einer Inobhutnahmegruppe sowie die Beziehungsqualität und Exklusionsprozesse von jungen Menschen in stationären Hilfen während der Corona-Pandemie.

Neben den Vorträgen boten Diskussionsrunden, Pausen und ein gemeinsamer Ausklang Raum für fachlichen Austausch und Vernetzung der Teilnehmenden.

Das Programm und den Reader finden Sie unter „Downloads“.

Datum
06.-07.03.2026
Abgesagt
Veranstaltungscode
WP 1-2026
Zielgruppe
Expert*innen aus Forschung und Praxis der Erziehungshilfen
Teilnehmer*innen
30
Veranstaltungstyp