KI in der Praxis der Kinder- und Jugendhilfe
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Digitalisierung und Künstliche Intelligenz wirken sich auch auf die Soziale Arbeit und die Kinder- und Jugendhilfe aus. Die Profession Soziale Arbeit, die als eine ihrer Kernkompetenzen soziale Interaktion und Kommunikation benennt, wird zunehmend von technischen Entwicklungen betroffen. Zum einen, weil die Klientel digitale Optionen nutzt und von ihr beeinflusst wird, zum anderen, weil die Transformationsprozesse die Gesellschaft und die Soziale Arbeit verändern.
In der Fortbildung werden Grundlagen vermittelt, bevor die vielfältigen Risiken und Chancen praxisnah analysiert werden. Der Blick richtet sich auf die gesellschaftlichen Auswirkungen, vor allem aber auf die Relevanz von KI für die Nutzer*innen, KI-Anwendungen in Schul- und Ausbildungskontexten sowie -im Schwerpunkt- auf den KI-Einsatz in der Sozialen Arbeit/Kinder- und Jugendhilfe. Dabei werden bereits umgesetzte KI-Projekte in den Blick genommen sowie ethische und professionsspezifische Fragestellungen aufgegriffen (z.B. Veränderungen bei der Informationsgewinnung und -verarbeitung, bei prädiktiven Analysen im Kinderschutz bis hin zu Dokumentationsprozessen oder in der Beratungspraxis).
Ein kritischer Austausch der Teilnehmenden über die Erfahrungen mit KI und eine Reflexion über das eigene Professionsverständnis werden Bestandteil der Fortbildung sein.
Die Fortbildung spricht Fachkräfte an, die sich mit grundlegenden Fragen der Auswirkungen der KI-Nutzung auf ihre Arbeit und ihr Arbeitsfeld befassen möchten. Von den Teilnehmenden eingebrachte Themenvertiefungen werden gerne aufgegriffen.
Die Veranstaltung findet statt in Kooperation mit dem AFET.
Kosten
Kosten inkl. Übernachtung
Beginn: 03.05.2027 um 10.30 Uhr
Ende: 04.05.2027 um 16.30 Uhr