Unterstützung von jungen Menschen in Zeiten von Corona gestalten!

Zwischenruf des Bundesjugendkuratoriums
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Übergang Careleaver

In einem  aktuellen Zwischenruf vom 24.03.2020 spricht sich das Bundesjugendkuratorium (BJK) für eine aktive Kinder- und Jugendpolitik mit kreativen Lösungen aus, damit die „Schließung der öffentlichen Einrichtungen von jungen Menschen und Familien nicht als Rückzug der Kinder- und Jugend- sowie Bildungspolitik aus der Unterstützung der Kinder, Jugendlichen, jungen Erwachsenen und Familien erlebt wird“, so das BJK. Gerade angesichts der aktuellen Situation sei eine aktive Kinder- und Jugendpolitik mit innovativen und digitalen Wegen einer kinder-, jugend- und familiengerechten Alltagsgestaltung gefragt.

Das BJK fordert die Kinder- und Jugendhilfe dazu auf, Unterstützung für Kinder- und Jugendliche und ihre Familien sicherzustellen, die nicht oder nur begrenzt auf soziale und finanzielle Unterstützung im privaten, familiären Umfeld zurückgreifen können. Dass Familien, gerade jene in besonders prekären Lebenssituationen, ad hoc eine Kinderbetreuung organisieren können, könne nicht als selbstverständlich vorausgesetzt werden.

Weiterhin macht das BJK auf die Situation von geflüchteten oder wohnungslosen jungen Menschen aufmerksam. Für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsenen, die gerade auf der Flucht sind, hat die Schließung der Grenzen und für wohnungslose junge Menschen haben die Ausgangsbeschränkungen eine noch einmal verschärfte Bedeutung in ihrer ohnehin prekären Situation. Neben Informationen für alle Kinder und Jugendliche in stationären und/oder ambulanten Hilfen oder Pflegefamilien, fordert das BJK insbesondere für diese besonders vulnerablen Zielgruppen niedrigschwellige und zielgruppenspezifische Angebote.

Zum vollumfänglichen  Zwischenruf des BJK

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