Materialien zur Heimerziehung - Ausgabe 05 -1979

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Heimerziehung: Ein nicht alltägliches Beispiel
Die Entwicklung des Städt. Kinderheimes in Dortmund von 1969-1979

Die nachstehende Veröffentlichung soll anhand von drei Berichtsepochen deutlich machen, daß der Entwicklungsprozeß in diesem Heim eine langfristige und sorgfältige konzeptionelle Planung voraussetzte. Zusammenfassend läßt sich diese 10jährige Entwicklung an folgenden Veränderungen der pädagogischen Konzeption verdeutlichen:

  • Förderung der angestrebten Lernprozesse durch massiven Abbau Institutionsbedingter Barrieren
  • Umfunktionierung von Heimgruppen in Erziehungswohngruppen
  • Schaffung echter Lebensgemeinschaften zwischen Kindern und Erwachsenen und dadurch
  • Herstellung zuverlässiger und überdauernder Beziehungsverhältnisse für unsere Kinder und Jugendlichen.

Das Heim sieht darin die zeitgemäße Verwirklichung pädagogischer Erkenntnisse, die an sich nicht neu sind, die aber entsprechend den sich verändernden Lebensbedingungen in einer Gesellschaft ständig neu geleistet werden müssen. Hieraus ergeben sich nicht zuletzt auch Konsequenzen hinsichtlich einer entsprechenden neuen Bewertung der Arbeit des Heimerziehers. Diese lassen sich an folgenden Forderungen konkretisieren, soweit der materielle Aspekt betroffen ist:

  • Schaffung von Äquivalenten für zeitliche und psychisch-physische Mehrbelastungen und deren Absicherung im Tarifrecht
  • Möglichkeit der frühzeitigen Pensionierung ab dem 50. Lebensjahr.
    (Wir verweisen im übrigen auf das "Findorfer Programm" der IGfH , veröffentlicht in Materialien zur Heimerziehung Nr. 3/76.)

Im „Jahr des Kindes 1979" blickt das Heim auf eine 10jährige Geschichte zurück und sieht in der derzeitigen Situation einen Meilenstein auf dem weiteren Weg.

Erscheinungsjahr
1979
Ausgabe
05
Sammelband
Nein