Eine besondere Reise- in einem besonderen Land: Bericht über die Studienreise der IGfH durch Israel - 2011

Bild entfernt.

In der letzten Oktoberwoche trafen sich 23 TeilnehmerInnen der Studienreise mit KollegInnen der FICE - Israel am Flughafen in Tel Aviv. Dies war der Start zu einem reichhaltigen und eindrücklichen Erlebnis für alle - doch das ahnten wir zu diesem Zeitpunkt nur.

Ein umfassendes Kulturprogramm sowie der Besuch von 13 verschiedenen pädagogischen Institutionen lagen vor uns. Ein Reiseleiter, Jakob Ben Shimol, stand uns sehr sachkundig und engagiert zur Seite. Die Gruppe setzte sich zusammen aus Studierenden zweier Hochschulen für Sozialpädagogik sowie deren ProfessorInnen, diversen PraktikerInnen aus den Ebenen Basisarbeit und Management/Führung sowie zwei „fachfremden“, aber mit dem Feld verbundene Personen. Dieser Mix führte auch innerhalb der Gruppe zu vielfältigen, bereichernden Erlebnissen, Kontakten und Zukunftskreationen.

Am Ende stellte Lia Meron, eine der Organisatorinnen, die vorsichtige Frage, ob es nicht doch zu viel Programm gewesen sei. Wir konnten Ihr strahlend mit einem klaren `sowohl als auch` antworten. Ein Land in der Größe Hessens verführt eindeutig dazu, da ja alles schnell erreichbar ist, einen umfassenden Mix von tausenden Jahren Kulturgeschichte und Bildung, Freizeit und Professionalität zu kreieren.

Von Jerusalem, mit dem sehr bewegenden Besuch von Yad Vashem, zum Baden im Toten Meer und nach Masada, zur Wirkungsstätte von Jesus am See Genezareth, fand die Reise ihren Abschluss in Tel Aviv mit Strand am Mittelmeer, Bauhaus und Jaffa sowie am Sabbat mit einem Ausflug zur Altstadt von Jerusalem. Unterbrochen wurde das Kulturprogramm durch Einladungen in 13 Einrichtungen, wo uns KollegInnen Einblicke in ihre Arbeit sowie Kinder und Jugendliche Einblicke in ihr Lebensumfeld gaben.

Erfüllt, nachdenklich, berührt, angeregt und verwirrt, mit vielen neuen Fragen und einem deutlichen Wunsch vieler von uns nach einem zukünftigen Besuch Israels, der Hoffnung auf entstehende Kooperationen mit KollegInnen, die wir kennengelernt haben, verließen wir einen Sonntag später schon wieder das Land. Wie wir verstanden haben, soll die Physik herausgefunden haben, dass es im Universum zehn Dimensionen gibt; bezogen auf die Erde, würden wir mal sagen, hat Israel unendlich viele.

Ulrike Herr  / Jens Wackrow

 

Den ausführlichen Bericht zu der Studienreise finden Sie unten stehend.